Wärmepumpe im Altbau

Posted by admin - 2026-08-21 13:41:00

Die Energiewende betrifft längst nicht mehr nur Neubauten. Immer mehr Hausbesitzer fragen sich, ob eine Wärmepumpe auch im Bestand funktioniert. Um es kurz zu machen: Ja. Und zwar meist deutlich unkomplizierter als gedacht.

Selbst wenn das neue Gebäudemodernisierungsgesetz die starren Vorgaben etwas gelockert hat – wer heute noch auf fossile Brennstoffe setzt, zahlt über die CO2-Preise und die künftigen Beimischungsquoten („Biotreppe“) in wenigen Jahren drauf.

Geht das auch ohne Fußbodenheizung?

Dass eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung braucht, hält sich hartnäckig. Das stimmt so nicht. Modernere Anlagen laufen im Bestand problemlos mit ganz normalen Heizkörpern.

Wie gut das klappt, hängt vor allem von der Vorlauftemperatur ab – also davon, wie warm das Wasser im Heizkreis sein muss. Je niedriger dieser Wert an kalten Tagen bleibt, desto günstiger läuft das System. Wir von der Drothler Heating GmbH schauen uns Ihre Heizflächen vor Ort genau an. Oft reicht schon ein hydraulischer Abgleich oder der Austausch von zwei, drei kleinen Heizkörpern gegen leistungsstärkere Modelle.

Unser Favorit für die Sanierung: Viessmann Vitocal 250-A

Wenn wir im Altbau nachrüsten, setzen wir besonders gerne auf die Viessmann Vitocal 250-A mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290). Die Stiftung Warentest hat sie nicht ohne Grund als Testsieger (Stiftung Warentest 10/25) ausgezeichnet:

  • Hohe Vorlauftemperaturen: Sie schafft bis zu 70 °C. Ein teurer Umbau des halben Hauses bleibt Ihnen damit erspart.
  • Leiser Betrieb: Durch die gute Dämmung hören Sie das Außengerät selbst auf kleinen Grundstücken kaum.
  • Niedrige Betriebskosten: Das Zusammenspiel aus R290 und hoher Effizienz schont die Stromrechnung.

Förderung über die KfW: Das steht Ihnen zu

Der Staat bezuschusst den Heizungstausch im Bestand über das KfW-Programm 458. Bei maximal 28.000 € förderfähigen Kosten (Stand: August 2026) für ein Einfamilienhaus setzt sich die Förderung bausteinartig zusammen:

  • 30 % Grundförderung für jeden Antragsteller.
  • 16 % Klimageschwindigkeitsbonus für selbstnutzende Eigentümer, die zügig tauschen.
  • 10 % bis 40 % Einkommensbonus je nach Haushaltseinkommen.

Standardmäßig ist der Zuschuss bei 70 % gedeckelt (bis zu 19.600 €). Für Haushalte mit weniger als 30.000 € Jahrespreis-Einkommen greift seit Juli 2026 eine erweiterte Grenze von bis zu 80 % (maximal 22.400 €).

Erst messen, dann entscheiden

Jedes Haus ist anders – pauschale Versprechungen helfen hier nicht weiter. Wir begleiten Sie von der ersten Heizlastberechnung über den KfW-Antrag bis zur fertigen Montage.

Sie wohnen in München, dem Landkreis Ebersberg oder der Region?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht – wir prüfen Ihre Heizung direkt vor Ort.

Hallo, ich bin Patrick Drothler, Geschäftsführer der Drothler Heating GmbH. Hier im Blog informiere ich Sie regelmäßig über wichtige Entwicklungen und gebe Ihnen praktische Tipps rund um Heizung und Sanitär.